Der Dienstalltag im Rettungsdienst ist geprägt von vielen aufeinanderfolgenden Einsätzen. Dabei kommt es regelmäßig zu einem hohen Verbrauch verschiedenster Artikel an Bord des Rettungswagens. Von Spritzen und Medikamenten, über Decken und Verbände bis hin zum Scheibenwischwasser für den Rettungswagen ist alles dabei. Hier stelle sich die Frage nach einem effizienten und benutzerfreundlichem Lagersystem, denn es gilt stets die Devise: „Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz.“

Zwar werden eine Vielzahl an Artikeln bereits doppelt auf dem Rettungswagen - als Reserve - mitgeführt, jedoch ist ab einer bestimmten Menge das maximale Fassungsvermögen aufgebraucht. Mehrfaches Auffüllen der verwendeten und verbrauchten Artikel sind somit eine unabdingbare Aufgabe, die die Rettungskräfte während ihrer Schicht bewältigen müssen, um eine allzeit einwandfreie Einsatzbereitschaft bieten zu können.

Eine effiziente Lagerung und Organisation der Nachfüllartikel und -materialien erfordert eine ebenso effiziente Verwaltung, insbesondere hinsichtlich der Erfassung der aktuell vorhandenen Bestände. Hinzu kommt, dass ein Leistungserbringer häufig mehrere Lagerstandorte zu koordinieren hat und stets dafür Sorge trägt, alle Lagerstandorte so zu managen, dass es nirgends zu Engpässen kommt. Die Nachbestellung von Material ist hierbei eine der Kernaufgaben von Rettungswachen und Verwaltung. Zentrales Management aller im Unternehmen gelagerten Materialien und deren Bestellung ist das Ziel.

Unter dem Motto „Just Rescue“ etablieren wir mit unserem Managementtool „Warenwirtschaft – Wawi“ eine einfache und ebenso starke Softwarelösung, die es sowohl der Besatzung des Rettungsmittels, als auch der Materialverwaltung ermöglicht, den Fokus auf dem Wesentlichen – dem „Retten“ – zu behalten und sich nicht mit großem Zeitaufwand einer manuellen Lagerverwaltung zu widmen. Dabei schafft die Software den Spagat zwischen möglichst nie leerlaufenden Lagern und optimaler Wirtschaftlichkeit, indem es intelligent Bestellungen vorschlägt, aber auch begrenzt damit nicht zu viele Artikel unnötig lange im Lager liegen und – womöglich – noch ablaufen, da es sich häufig um Sterilgut handelt.

Statt aufwändigen Kalkulationstabellen brauchen die Endnutzer die aus dem Lager entnommenen Produkte lediglich über ein Computerterminal mittels Handscanner einzuscannen. Doch nicht nur den Rettungskräften wird die Arbeit damit deutlich erleichtert: Entnommene Artikel werden direkt im System verbucht und mittels intuitiver Software wird den Administratoren vorgeschlagen, welche Artikel bald nachbestellt werden sollen, um die immer vorhandene Mindestanzahl nicht zu unterschreiten. Weitere Tools der Software ist eine einfache Inventarisierung mittels „Ist“- und „Soll“-Abgleich per Handscanner, sowie Auswertungen über die jeweiligen Artikel.

„Just Rescue“ ist ein eine intuitive und flexibel anpassungsfähige Software, die bereits seit 3 Jahren erfolgreich im DRK Rettungsdienst Schwalm-Eder Verwendung findet. Das positive Feedback der Anwendenden ist groß.

Aus der Praxis für die Praxis

Durch intensive Zusammenarbeit mit dem DRK Rettungsdienst Schwalm-Eder aus Hessens, haben wir das System aus der Praxis heraus entwickelt und exakt den Bedürfnissen des Rettungsdienstalltags angepasst.

„Überbestände und leere Regale werden sukzessiv vermieden. Papierchaos und unübersichtliche Listen gehören der Vergangenheit an.“

Marco Hille
Rettungsdienstleiter, Prokurist
DRK Rettungsdienst Schwalm-Eder gGmbH
Beispiel: Lagersystem